Bei
dieser Erkrankung handelt es sich um eine chronische Entzündung
des Dickdarms. Die CU bewirkt eine
Entzündung und die Bildung von Geschwüren der inneren Schicht
des Dickdarms und des Rektums.
Man
schätzt, daß in der Bundesrepublik ca. 35 000 - 45 000 Patienten
an Colitis ulcerosa leiden.Es
treten jährlich 2 bis 10 Colitis ulcerosa -Neuerkrankungen
pro 100 000 Einwohnern auf. Bei Frauen wird die Colitis ulcerosa
geringfügig häufiger beobachtet. Es gibt sowohl eine familiäre
Häufung, als auch eine ethnische. Über
50% der Patienten sind zu bestimmten Zeiten frei von Symptomen,
die sehr große Mehrheit allerdings erleidet wenigstens einen
Schub innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahren. Es gibt aber
auch Fälle, wo Patienten nur ganz selten einen Schub erleiden
und dann auch jahrelang schubfrei bleiben. Das Krankheitsbild
zeigt sich bei jedem anders .Es gibt nur wenige Fälle wo sie
sich gleichen.
Frühsymptome
sind vermehrte Stuhlgänge von weicher Konsistenz, die meistens
blutig und schleimig durchsetzt sind. Häufige Durchfälle mit
bis zu 30 Entleerungen, morgens oft mit frischem Blut, sind
nicht selten und deuten auf einen akuten Schub hin. Aber auch
erhöhte Temperatur oder Fieber und Bauchschmerzen können
erste Anzeichen dieser Erkrankung sein. Die Symthome zeigen
sich bei jedem anders.
Die
Ursache der Colitis ulcerosa ist (noch) nicht
bekannt. Es gibt aber Hinweise darauf, daß das körpereigene
Immunsystem und Umweltbedingungen an der Entstehung beteiligt
sind. Auch scheinen psychosomatische Faktoren eine Rolle zu
spielen.
Zur Behandlung
der Colitis ulcesosa können mehrere Behandlungsformen
angestrebt werden. Dem einem helfen entzündungshemmende Medikamente
,wie Cortison oder Weihrauchpräparate(H15)oder auch in komplizierten
Fällen ein Immunsuppressiva. Dem
anderen hilft eventl.aber auch nur eine spezielle Diät, um
den Krankheitsablauf positiv zu beeinflussen. Es
ist sehr wichtig bei unserer Erkrankung sich einen Gastroentologen
oder Proktologen oder auch einen Internisten seines Vertrauens
zu suchen. Aber auch ein guter Homöopat oder Heilpraktriker
kennt sich mit dieser Erkrankung aus.