Was
ist Morbus Crohn?
Morbus Crohn ist auch eine chronische Darmerkrankung. Bei dieser
Erkrankung entzünden sich alle Darmwandschichten, die besonders
den letzten Abschnitt des unteren Dünndarmes befällt. Diese
Erkrankung verläuft auch in Schüben. Es gibt auch hier Patienten
die sind jahrelang beschwerdefrei oder haben nur leichte beschwerden.
Bei jedem äußert sich auch diese Erkrankung anders.
Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa kann Morbus Crohn den
gesamten Verdauungstrakt befallen. Es können abschnittsweise
auch der untere Dünndarm sowie Dickdarm, Mastdarm und Darmausgang
entzündet sein, seltener sind Zwölffingerdarm, Magen ,Speiseröhre
oder Mund befallen. Besonders der Übergang vom Dünndarm in den
Dickdarm ist betroffen.
Die
Symptome
Das häufigste und unangenehmste Symptom
bei Morbus Crohn, wie auch bei Colitis ulcerosa, ist
der Durchfall. In einem akuten Schub können 20 und auch mehr
Durchfälle pro Tag auftreten. Begleitet werden sie sehr oft
von krampfartigen und schmerzhaften Bauch-und Darmschmerzen.
Auch Blut und Schleim kann im Stuhl sein. Muss aber nicht.
Auch Fieber, Müdigkeit und Appetitlosigkeit
(mit entsprechendendem Gewichtsverlust) können diese Symptome
begleiten.
Auch treten häufig Begleiterscheinungen
außerhalb des Magen-Darm-Traktes auf. Am meisten verbreitet
sind leichte Gelenkschmerzen aufgrund von Gelenkentzündungen.
Ebenso vertreten sind Augen- und
Hautentzündungen .
Die Ursache
Trotz intensiver Forschung sind die
genauen Ursachen dieser Krankheit bisher unbekannt. Deshalb
kann es zur Zeit noch keine Behandlungsmethode geben, die eine
Heilung verspricht. Aber dank der Stammstellentherapie sind
die Wissenschaftler nicht mehr weit davon entfernt. Es wird
lediglich versucht, die Symptome zu bekämpfen und zu lindern.
Behandlungsmethoden
Die zwei gängigsten Medikamentengruppen
die zur Behandlung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zum
Einsatz kommen sind Steroide (Cortison) und 5-Aminosalicylsäure
(5-ASA). Beide hemmen die Entzündungen der kranken Darmbereiche.
Immunsuppressiva wie 6-Mercaptorin
(Handelsname z.B. Purinethol)
Azathioprin ,Imurek oder auch Methotrexat werden zunehmend
für die Langzeitbehandlung von CED ( Chronisch-Entzündliche
Darmerkrankungen) eingesetzt. Sie sind besonders dann von Nutzen,
wenn der Patient von chronisch hoch dosierten Steroiden abhängig
ist mit ihren schwerwiegenden und absehbaren Nebenwirkungen.
Auch hier ist es wichtig, einen sehr guten Gastroentologen oder
Proktologen oder einen Arzt der sich mit dieser Erkrankung gut
auskennt, auf zusuchen. Es sollte ein Arzt seines Vertrauens
sein DAS IST SEHR SEHR WICHTIG !!!
Aber auch bei dieser Erkrankung kann
eine gezielte homöopatische -oder auch eine gezielte psychologische
Behandlung sehr gute Erfolg zeigen. Entspannungstechniken wie
YOGA oder Autogenes Training können dem erkrankten Patienten,
als begleitende Therapie dazu, sehr helfen ,seine Krankheit
besser in den Griff zu bekommen.